Schwarz-gelber Sparhammer trifft Arbeitslose und Familien

Bundespolitik

Das schwarz-gelbe Kürzungspaket ist da. Die Merkel-Westerwelle GmbH spricht von 80 Mrd. Euro Kürzungen und vom größten Konsolidierungspaket in der Geschichte der Bundesrepublik. Ein erster Blick in die Papiere zeigt, worum es wirklich geht: Die Kürzungen sind unsozial und in weiten Teilen unkonkret, weil nicht untersetzt. Die soziale Schlagseite der schwarz-gelben Kürzungen ist offenkundig: Von rund 11 Mrd. Euro in 2011 stammen allein 5 Mrd. Euro aus dem Sozialbereich. Vor allem Arbeitslose müssen sich unter Schwarz-Gelb auf noch schlechtere Zeiten einstellen. Damit der Rotstift richtig kreisen kann, sollen Rechtsansprüche von Arbeitslosen in Ermessensleistungen umgewandelt werden. Besonders bitter ist der Wegfall des Elterngeldes bei Hartz IV-Empfängern und die Streichung des Heizkostenzuschusses im Wohngeld, also bei den Bedürftigen. Während die Hotelbesitzer und reichen Erben ihre schwarz-gelben Steuerprivilegien behalten dürfen und die Atomindustrie durch die Verlängerung der Laufzeiten alter Atomkraftwerke mit neuen milliardenschweren Profiten rechnen dürfen, werden die Hilfen für untere Bevölkerungsschichten zusammengestrichen. ...

Das ist eine Kürzung zu Lasten Armer, die zugleich eine Umverteilung von unten nach oben erzeugt. Alle, die mit einer solchen sozialen Schlagseite bei Schwarz-Gelb gerechnet hatten, werden nun in ihren Befürchtungen bestätigt. Das ganze Ausmaß der unausgewogenen Kürzungsorgie wird von Schwarz-Gelben jedoch noch immer verschleiert. Denn für das Jahr 2014 ist eine globale Minderausgabe in Höhe von 5,6 Mrd. Euro geplant, bei der noch keiner weiß, wie sie untersetzt werden wird. Und in den Jahren bis dahin sollen die sogenannten disponiblen Ausgaben um insgesamt 9 Mrd. Euro gekürzt werden. Dahinter verbergen sich alle Ausgaben für Förderprogramme, bei denen kräftig der Rotstift kreiseln wird. Auch hier werden viele soziale Projekte, aber auch wichtige Zukunftsinvestitionen und der Infrastrukturbereich betroffen sein. Mit einer sozial ausgewogenen und auf die Zukunft gerichteten Haushaltskonsolidierung hat das schwarz-gelbe Kürzungspaket deshalb nichts zu tun. Merkel und Westerwelle machen das, was sie seit der letzten Bundestagswahl schon bisher gezeigt haben: Tricksen, täuschen und unsoziale Klientelpolitik.

Auszug aus dem Vogtletter von MdB Rolf Schwanitz

 
 

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17.09.2010, 18:00 Uhr Mitgliedervollversammlung SPD-Ortsverein Annaberg-Buchholz
Am Freitag, den 17. September 2010 findet um 18:00 Uhr in der Gaststätte "Zum Türmer" in Annaberg-Buchholz die Mitgl …

18.09.2010, 10:00 Uhr Tag der Ortsvereine
Am Samstag, den 18. September 2010 findet ab 10:00 Uhr im Kloster Buch bei Leisnig der Tag der Ortsvereine statt. …

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Am Sonntag, den 26. September 2010 findet in Berlin der Bundesparteitag der SPD statt. Der SPD Kreisverband Erzgebi …

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01.09.2010 19:28 Sparpläne gefährden soziale Balance
Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparpakets die Halbierung der Städtebauförderung von rund 600 auf 300 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Eine Kürzung um 50% - das ist das Aus für viele Sanierungsvorhaben und Quartiersmanagements.

25.08.2010 18:40 Koalition reagiert endlich auf Datenschutzskandale
Nach dem Gesetzentwurf der Koalition wären die heimlichen Überwachungspraktiken, die Lidl, die Deutsche Bahn oder Burger King letztes Jahr für ihre Beschäftigen verwendet haben, erfreulicherweise nicht mehr erlaubt, dafür können Beschäftigte jetzt um so intensiver offen und permanent überwacht werden.

19.08.2010 17:00 Röslers Gesundheitspolitik ist sozial ungerecht und verantwortungslos
Mit dem Säumniszuschlag von bis zu 225 Euro pflückt die schwarz-gelbe Bundesregierung auch das letzte soziale Feigenblatt von den Zusatzbeiträgen.

13.08.2010 18:39 Chipkarte ist kein Ersatz für kostenfreie Kitaplätze
Die Chipkarte ist kein Ersatz für den gebührenfreien Zugang zu Bildungseinrichtungen. Viel wichtiger ist es, dass endlich ausreichend Kitaplätze und vor allem eine schrittweise Gebührenfreiheit für die frühkindliche Bildung geschaffen werden.

12.08.2010 17:06 Schluss mit den Steuersubventionen für Niedriglöhne
Elf Milliarden Euro mussten allein 2009 aufgewandt werden, um Niedrigstlöhne durch ergänzende ALG-II-Leistungen aufzustocken. Damit muss endlich Schluss sein. Der Steuerzahler darf nicht länger die Geiz-ist-geil-Mentalität der Unternehmen subventionieren.

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