Gemeinde Zschorlau

Die SPD / Albernauer Alternativen im Gemeinderat Zschorlau !

Auch 2018 gilt: Wir sind für Sie da. Wenn Sie Fragen oder ein Anliegen haben, mailen Sie uns oder rufen Sie uns an.

Tel: 037752 / 69465 o. Handy: 0163 4265638

E-Mail: gerd-habenicht@t-online.de

 

Die Fraktion setzt sich wie folgt zusammen:

Claudia Kolditz (Frakti.-Vorsitzende), Rat, Verwaltungsausschuss u. Mitglied im ZKD Jens König, Rat u. Verwaltungsausschuss ,Rene Herrmann, Rat u.Techn. Ausschuss, Ralf Bernhardt, Rat und Techn. Ausschuss. 

Claudia Kolditz/Gerd Habenicht

 

Aktuelles aus Dresden und Berlin

• Simone Lang informiert:

+++ Ohne Vertrauen werden keine Leben gerettet  +++

„Organspende ist eine sehr persönliche, intime Entscheidung. Sie ist ein Eingriff ins Persönlichste. Sie berührt, und auch das sollten wir nicht vergessen, die Gefühle der Angehörigen. Meistens befasst man sich erst spät mit Überlegungen zur Organspende. Für viele ist der eigene Tod kein Thema, mit dem man sich unbedingt beschäftigen will. Durch meine Arbeit weiß ich, was Selbstbestimmung bis zum Lebensende bedeutet. Entscheidend für Organspenden ist vor allem Vertrauen“, so Simone Lang, die vor ihrer Zeit als Abgeordnete als Krankenschwester u.a. im Hospizdienst gearbeitet hat.
 
Die Notwendigkeit, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, ist für Lang klar: „Viele Tausend Menschen warten sehnlichst auf ein Spenderorgan und darauf, ihr Leben besser oder überhaupt weiter leben zu können. Die katastrophalen Spenderzahlen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir neue Wege gehen müssen. Ich spreche mich daher für die so genannte Widerspruchslösung aus.“
 
Mit der Widerspruchslösung ist jeder Mensch potentieller Organspender, es sei denn er widerspricht. Entscheidend für Lang ist aber trotzdem, Vertrauen wiederherzustellen: „Wir müssen weiter Informations- und Aufklärungsarbeit leisten, vielleicht mehr denn je. Wir müssen dringend viel Vertrauen wiederherstellen, das durch Skandale in der Vergangenheit weggebrochen ist. Denn auch bei der ‚Widerspruchslösung‘ wird am Ende gelten: Ohne Vertrauen werden wir kaum Organspenden haben und damit viel zu wenig Menschen gerettet werden können.“
 

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Detlef Müller informiert:

 

+++   Autonomes Fahren – die Büchse der Pandora? +++

Der technische Fortschritt macht es immer wahrscheinlicher, dass selbstständig fahrende Autos in nicht allzu ferner Zukunft zu unserem Alltag gehören werden. Es ist zunächst einmal eine spannende Vorstellung, wahrscheinlich dabei sein zu können, wenn Science-Fiction Realität wird. Allerdings beschleicht mich dabei auch ein mulmiges Gefühl, und zwar nicht aus diffuser Fortschrittsangst, sondern aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit.

Das autonome Fahren erfordert nämlich die Preisgabe einer großen Menge sensibler Daten über die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie ihre Fahrzeuge: Sie ermöglichen Bewegungsprofile, Analysen des Fahrverhaltens, der gefahrenen Geschwindigkeit, der eingelegten Stopps; es werden Voice-Befehle aufgezeichnet, umfangreiche Daten über das gefahrene Fahrzeug, die Kommunikation mit der Leitstelle, etc., und das alles im Grunde 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Dann: Wie gefährlich ist eigentlich ein Nebeneinander von selbstfahrenden und menschlich gesteuerten Autos? Bei bisherigen Tests erwies sich die auf Standardsituationen programmierte KI der autonomen Fahrzeuge nicht selten als unfähig, auf individuelle, häufig irrationale Fahrstile von Menschen angemessen zu reagieren.

Dann werden sich auch ethische Fragen stellen: Wie wird die Software schwierige Abwägungen in Gefahrensituationen bewältigen können? Wird sie immer und zuverlässig in der Lage sein, dem Schutz eines oder mehrerer Menschen die oberste Priorität einzuräumen? Das alles bedeutet nicht, dass man das autonome Fahren grundsätzlich verteufeln sollte. Aber noch vermisse ich die notwendige Debatte auch über die Risiken und Herausforderungen.

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