Die SPD im Erzgebirge trauert um ihren Genossen Frank Simak, der am 21. Januar 2011 im Alter von 57 Jahren nach schwerer Krankheit verstarb.
Frank Simak engagierte sich bereits zur Wendezeit für die neu gegründete Sozialdemokratie in Thum. Nach der Zusammenlegung der Ortsvereine im Greifensteingebiet war er Vorsitzender im neuen Ortsverein Carl Demmler. Von 1999 - 2004 konnte er sein soziales Wirken mit dem SPD-Mandat im Stadtrat in Thum einbringen. Über Parteigrenzen hinweg, versuchte er den Konsens und damit sachbezogene Kommunalpolitik durchzusetzen.
Auf der Parteiebene war er mehrfach Delegierter zu Parteitagen und bis zum Schluss Revisor im Kreisverband Erzgebirge. Seine Einsätze zu Demos, die Verteilung von Flugblättern, die Plakatierung zu Wahlen und speziell sein Einsatz zu den 1. Mai-Veranstaltungen in Annaberg-Buchholz sind Meilensteine, die wir nie vergessen werden.
Tief betroffen trauern wir um einen Menschen, der trotz seiner misslichen Lage durch seine Arbeitslosigkeit stets positiv bemüht war, den Ortsverein und damit auch die Partei zusammenzuhalten. Er war verantwortungsbewusst, zuverlässig und hat durch hohen persönlichen Einsatz immer sein Bestes gegeben.
Wir verlieren in ihm einen Genossen, der hervorragende Basisarbeit gemacht hat. Seine aufgerissene Lücke ist so leicht nicht wieder zu schließen.
Danke Frank.