Kreistagsfraktion

Jörg Neubert, Fraktionsvorsitzender

Mitglied im Kreis- und Finanzausschuss, stellv. Mitglied im Ausschuss für Familie, Bildung, Gesundheit und Soziales, stellv. Mitglied im Verwaltungsrat der Erzgebirgssparkasse, Mitglied im Lenkungskreis Sparkassen-Erzgebirgsstadion, Vertreter des Erzgebirgskreises in der Großen Landkreisversammlung.

Wohnt in Johanngeorgenstadt, Berufsschullehrer am BSZ Schneeberg-Schwarzenberg.

Stadtrat in Johanngeorgenstadt, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Westerzgebirge, Mitglied in der GEW Sachsen, Hauptpersonalrat am SMK Bereich Berufsschulen, Mitglied im Wintersportverein 08 Johanngeorgenstadt.

Themen: Sicherung, Ausbau und Modernisierung der kommunalen Infrastruktur, Erhalt und kostenfairer Betrieb von Kultur- und Sportangeboten, Erhalt und kostenfairer Betrieb eines leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehrs.

Kontakt: joerg.neubert@spd-kreistag-erz.de, Tel.: 0160/92231621

 

Dr. Elke Stadler, stellv. Fraktionsvorsitzende

Mitglied im Ausschuss für Familie, Bildung, Gesundheit und Soziales, Mitglied im Aufsichtsrat der Krankenhaus-Gesundheitsholding Erzgebirge GmbH, Vorsitzende im Aufsichtsrat Sozialpädiatrisches Zentrum am HELIOS Klinikum Aue gGmbH, Mitglied im Aufsichtsrat der Kreiskrankenhaus Stollberg gGmbH, Mitglied im Aufsichtsrat Verkehrslandeplatz Chemnitz/Jahnsdorf GmbH.

Wohnt in Jahnsdorf, geschäftsführende Gesellschafterin und Schulleiterin der SSA Sächsische Sozialakademie gGmbH.

Mitglied im Gemeinderat Jahnsdorf, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stollberg, Mitglied im Vorstand des AWO Kreisverband Chemnitz und Umgebung e. V., Aufsichtsratsvorsitzende der Institut für Aus- und Weiterbildung gGmbH in Annaberg.

Themen: bürgernaher Landkreis, bessere medizinische Versorgung, kostenlose Schülerbeförderung, familienfreundliche Bildungs- und Sozialpolitik.

Kontakt: elke.stadler@spd-kreistag-erz.de, Tel.: 0371/27868500

 

Enrico Haustein, Schatzmeister

Mitglied im Kreis- und Finanzausschuss, stellv. Mitglied im Betriebsausschuss

Wohnt in Marienberg, Bankbetriebswirt bei der Volksbank Annaberg

Themen: Haushaltspolitik, Wirtschaftsförderung, Infrastruktur und Tourismus

Kontakt: enrico.haustein@spd-kreistag-erz.de, Tel.: 0172/7014673

 

Sören Wittig

Wohnt in Oelsnitz, arbeitet als Diplom-Verwaltungswirt (FH) im Landratsamt

Stadtrat in Oelsnitz, Mitglied im Vorstand des Fördervereins Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge e. V., Mitglied im Verein Akademie für lokale Demokratie e. V.

Themen: Kultur und Tourismus, Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement, Verwaltungsmodernisierung, Inklusion und Nachteilsausgleiche

Kontakt: soeren.wittig@spd-kreistag-erz.de, Tel.: 0151/11613728

 

Bernd Schlegel

stellv. Mitglied im Kreis- und Finanzausschuss

Wohnt in Bärenstein, Bürgermeister der Gemeinde Bärenstein

Mitglied im FSV 1911 Bärenstein e. V., Ehrenvorsitzender des Karnevalsvereins

Themen: kommunale Belange

Kontakt: bernd.schlegel@spd-kreistag-erz.de, Tel.: 037347/18413

 

Alexander Süß

Mitglied im Technischen Ausschuss, Mitglied im Beirat für Senioren und Menschen mit Behinderung, Vertreter des Erzgebirgskreises in der Verbandsversammlung Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen, stellv. Mitglied im Lenkungskreis Sparkassen-Erzgebirgsstadion

Wohnt in Zwönitz, Automobilverkäufer

Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Stollberg/Thalheim/Zwönitz, Mitglied der AWO

Themen: Verbesserung der medizinischen Versorgung, Ausbau der Infrastruktur, bürgernahe Verwaltung

Kontakt: alexander.suess@spd-kreistag-erz.de, Tel.: 0162/6934700

 

Hartmut Tanneberger

Mitglied im Betriebsausschuss, stellv. Mitglied im Technischen Ausschuss, stellv. Vertreter des Landkreises in der Verbandsversammlung Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen

Wohnt in Olbernhau, Elektromonteur im Ruhestand

Stadtrat in Olbernhau, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Olbernhau, Mitglied im TSV Olbernhau, im Fremdenverkehrsverein Olbernhau, im Förderverein Museum Olbernhau, im SGK, Sprecher der Bürgerinitiative „Für saubere Luft im Erzgebirge“

Themen: Umweltschutz, Landschaftspflege, Landwirtschaft, Infrastuktur (Straßen usw.), Schule und Sport

Kontakt: hartmut.tanneberger@spd-kreistag-erz.de, Tel.: 037360/36394

 

Aktuelles aus Dresden und Berlin

• Simone Lang informiert:

+++ Ohne Vertrauen werden keine Leben gerettet  +++

„Organspende ist eine sehr persönliche, intime Entscheidung. Sie ist ein Eingriff ins Persönlichste. Sie berührt, und auch das sollten wir nicht vergessen, die Gefühle der Angehörigen. Meistens befasst man sich erst spät mit Überlegungen zur Organspende. Für viele ist der eigene Tod kein Thema, mit dem man sich unbedingt beschäftigen will. Durch meine Arbeit weiß ich, was Selbstbestimmung bis zum Lebensende bedeutet. Entscheidend für Organspenden ist vor allem Vertrauen“, so Simone Lang, die vor ihrer Zeit als Abgeordnete als Krankenschwester u.a. im Hospizdienst gearbeitet hat.
 
Die Notwendigkeit, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, ist für Lang klar: „Viele Tausend Menschen warten sehnlichst auf ein Spenderorgan und darauf, ihr Leben besser oder überhaupt weiter leben zu können. Die katastrophalen Spenderzahlen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir neue Wege gehen müssen. Ich spreche mich daher für die so genannte Widerspruchslösung aus.“
 
Mit der Widerspruchslösung ist jeder Mensch potentieller Organspender, es sei denn er widerspricht. Entscheidend für Lang ist aber trotzdem, Vertrauen wiederherzustellen: „Wir müssen weiter Informations- und Aufklärungsarbeit leisten, vielleicht mehr denn je. Wir müssen dringend viel Vertrauen wiederherstellen, das durch Skandale in der Vergangenheit weggebrochen ist. Denn auch bei der ‚Widerspruchslösung‘ wird am Ende gelten: Ohne Vertrauen werden wir kaum Organspenden haben und damit viel zu wenig Menschen gerettet werden können.“
 

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Detlef Müller informiert:

 

+++   Autonomes Fahren – die Büchse der Pandora? +++

Der technische Fortschritt macht es immer wahrscheinlicher, dass selbstständig fahrende Autos in nicht allzu ferner Zukunft zu unserem Alltag gehören werden. Es ist zunächst einmal eine spannende Vorstellung, wahrscheinlich dabei sein zu können, wenn Science-Fiction Realität wird. Allerdings beschleicht mich dabei auch ein mulmiges Gefühl, und zwar nicht aus diffuser Fortschrittsangst, sondern aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit.

Das autonome Fahren erfordert nämlich die Preisgabe einer großen Menge sensibler Daten über die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer sowie ihre Fahrzeuge: Sie ermöglichen Bewegungsprofile, Analysen des Fahrverhaltens, der gefahrenen Geschwindigkeit, der eingelegten Stopps; es werden Voice-Befehle aufgezeichnet, umfangreiche Daten über das gefahrene Fahrzeug, die Kommunikation mit der Leitstelle, etc., und das alles im Grunde 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Dann: Wie gefährlich ist eigentlich ein Nebeneinander von selbstfahrenden und menschlich gesteuerten Autos? Bei bisherigen Tests erwies sich die auf Standardsituationen programmierte KI der autonomen Fahrzeuge nicht selten als unfähig, auf individuelle, häufig irrationale Fahrstile von Menschen angemessen zu reagieren.

Dann werden sich auch ethische Fragen stellen: Wie wird die Software schwierige Abwägungen in Gefahrensituationen bewältigen können? Wird sie immer und zuverlässig in der Lage sein, dem Schutz eines oder mehrerer Menschen die oberste Priorität einzuräumen? Das alles bedeutet nicht, dass man das autonome Fahren grundsätzlich verteufeln sollte. Aber noch vermisse ich die notwendige Debatte auch über die Risiken und Herausforderungen.

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