Dresden. „Für diesen Schritt, der ihm sicher nicht leicht gefallen ist, gebührt Horst Metz Respekt“ erklärt der Generalsekretär der sächsischen SPD, Dirk Panter, zum angekündigten Rücktritt des Finanzministers.
Jetzt müsse die Aufarbeitung der Übernahme der Landesbank und die Klarheit möglicher Risiken im Vordergrund stehen. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass bei der Bewertung der Landesbank das Beste für Sachsen herausgeholt werde. „Zum Wohle des Freistaates muss das „Schwarze-Peter-Spiel“ nun aufhören und gleichzeitig an Offenheit und Transparenz gearbeitet werden“ betonte Panter abschließend.
Der Ankündigung des Sächsischen Ministers der Finanzen, zum 30. September sein Amt aufzugeben, zollte Mario Pecher, Finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Respekt. „Wer ein politisches Amt bekleidet, muss auch politische Verantwortung übernehmen. Das hat Horst Metz mit seiner Ankündigung, zum Ende des Monats zurückzutreten, getan.“
Mit Blick auf den Verkauf der Sachsen LB an die LBBW forderte Mario Pecher eine umfassende Aufarbeitung insbesondere im Finanzministerium des Freistaates. Er halte es für schlichtweg realitätsfern, dass ein Ministerium, welches über die Verwendung eines jeden Euro des Landeshaushaltes genau Bescheid weiß, ohne Informationen über die tatsächlichen Risiken der Fonds in Dublin gewesen ist. Zumal die Hausspitze in Person von Horst Metz in allen Aufsichtsgremien, teilweise als Vorsitzender, den Freistaat vertreten habe. Es gehe jetzt darum, dass Vertrauen der sächsischen Bürger in die Politik zurückzugewinnen.