Dresden. Der SPD-Landesvorsitzende, Thomas Jurk, äußert sich zum NPD-„Pressefest“ in Dresden am kommenden Wochenende: "Sich gegen Braun stark machen - erneut haben Initiativen und Bündnisse dazu aufgerufen und ein weiteres Mal wird deutlich werden, dass bunte Vielfalt belebender ist als braune Einfalt."
"Unter dem Deckmantel eines 'Pressefestes' soll neonazistisches Gedankengut gefeiert, verbreitet und so Demokratie unterwandert werden. Wir aber haben eine wehrhafte Demokratie, die sich solchen Stumpfsinn nicht bieten lässt. In Dresden ist das bereits mehrfach erfolgreich unter Beweis gestellt worden. Ich freue mich, dass sich auch zu diesem Anlass wieder viele - ob nun Vereine, Gewerkschaften oder Parteien - zusammengefunden haben und gemeinsam mobil gegen Rechts machen. Dieses bürgerschaftliche Engagement ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe! Ich fordere deshalb alle Einwohner der Stadt Dresden und aus der näheren Umgebung auf, sich an dieser so bedeutenden Aufgabe zu beteiligen und den Braunen kräftig die Stirn zu bieten. Die NPD ist hier unerwünscht!
Fremdenfeindlichkeit, Angriffe auf die Demokratie und die Verbreitung platter, dummer Parolen müssen wir Ernst nehmen und geschlossen dagegen antreten. Das Bürgerfest zeigt das mit einer Fülle kreativer Ideen und ist auf diese Weise eine Form der Aufklärung, von der wir politisch Verantwortlichen so oft sprechen und die so wichtig ist.
Allen Organisatoren und Beteiligten sei bereits heute für ihren Einsatz gedankt. Mit diesen Diensten animieren sie die Demokratie zu schützen und zu wahren. Ich hoffe, nicht nur viele Dresdner nehmen sich das zum Vorbild."