Leipzig, 12.01.2015 – Zu den heute stattfindenden Demonstrationen für ein weltoffenes Leipzig erklären Hassan Soilihi Mzé, Vorsitzender der SPD Leipzig, und Eva Brackelmann, stellvertretende Vorsitzende Stadtbezirksbeirätin für Leipzig Alt-West:
„Die SPD Leipzig beteiligt sich gemeinsam mit den Leipziger Kirchen, den Gewerkschaften, anderen demokratischen Parteien sowie Vereinen und Initiativen an der Demonstration „Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt“. Wir sind sehr froh darüber, dass sich in unserer Stadt ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis gefunden hat, das deutlich macht: gegenseitiger Respekt, Offenheit und vor allem Menschlichkeit sind in Leipzig kein Lippenbekenntnis“, so Soilihi Mzé.
Am morgigen Montag (12.01.2015) werden verschiedene Demonstrationen in Leipzig für eine bunte und vielfältige Stadtgesellschaft gegen Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie demonstrieren.
Soilihi Mzé weiter: „Als Leipzigerinnen und Leipziger dürfen wir nicht zulassen, dass mit dem Schüren von Ängsten, Vorurteilen und Feindseligkeit die Ränder der Gesellschaft vorschreiben, wo die Mitte der Gesellschaft liegt. Wir werden dafür Gesicht zeigen.“
Brackelmann: „Wir haben uns im Leipziger Westen viele Jahre für eine Schließung des NPD-Büros in Lindenau und für einen weltoffenen Leipziger Westen eingesetzt, deshalb möchte ich alle bestärken, sich an dem Sternmarsch zum Waldplatz zu beteiligen. Das sind wir als Leipzigerinnen und Leipziger, als Mütter und Väter auch unserem Nachwuchs schuldig. Flagge zeigen, denn Demokratie kommt nicht von allein.“
Die Demonstration „Willkommen in Leipzig – eine weltoffene Stadt der Vielfalt“ beginnt morgen, 17.00 Uhr mit einem Friedensgebet in der Nikolaikriche. Im Anschluss findet ein Demonstrationszug zum Waldplatz hin statt, wo sich die verschiedenen Demonstrationen treffen und eine gemeinsame Abschlusskundgebung geplant ist.
Soilihi Mzé abschließend: „Leipzig lebt von seiner Offenheit und seinem Willkommen, denn das macht seit Jahrhunderten den Erfolg unserer Stadt aus. Setzen wir deshalb auch weiterhin in der Vielfalt auf Gemeinsamkeiten statt Trennendes im Vorurteil.“
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Hassan Soilihi Mzé, M. A.
Vorsitzender