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„Zukunft und Zusammenhalt nicht ohne uns: Sachsens Frauen stärken!“

Veröffentlicht am 04.11.2010 in Pressemitteilung

Sächsische SPD-Frauen wählen neuen Vorstand und positionieren sich gegen die Streichungspläne der schwarz-gelben Landesregierung.

Am Sonnabend wurde die Landtagsabgeordnete Dr. Liane Deicke aus Krostitz im Amt als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Sachsen bestätigt. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden Diana Richter (Chemitz) und Dorothée Marth (Dresden) gewählt. Weiterhin gehören dem zehnköpfigen Vorstand Marie-Luise Apostel, Brigitte Blattmann, Katharina Kleinschmidt, Wiebke Rahmlow, Stefanie Willuhn, Ursula Schad und Peggy Szymenderski an.

Die Landeskonferenz in Chemnitz stand unter dem Motto „Zukunft und Zusammenhalt nicht ohne uns: Sachsens Frauen stärken!“. Dabei diskutierten die Frauen vor allem den Entwuf
des nächsten Doppelhaushalts der schwarz-gelben Landesregierung, der massive Kürzungen im Gleichstellungsbereich und für den Landesfrauenrat vorsieht.

„Uns ist nicht klar, wie die sächsische Regierung angesichts des Wegfalls von bis zu 75 Prozent der Zuwendungen im Gleichstellungsbereich ihrem Verfassungsauftrag nach Chancengleichheit überhaupt noch nachkommen will“, bringt Deicke die prekäre Situation auf den Punkt. „Gut funktionierende Strukturen, die wir über viele Jahre aufgebaut haben, sollen so im Handstreich weggekürzt werden“, ergänzt sie.

Die sächischen SPD-Frauen forderten eine Erhöhung des Gleichstellungsetats von aktuell 725.000 Euro auf das Niveau des Doppelhaushalts 2003/2004 von 1,1 Millionen Euro – statt
die Mittel wie von Schwarz-Gelb geplant auf 185.000 Euro zu kürzen. Zudem soll der Bereich der Gleichstellung durch das Einsetzen einer Parlamentarischen Staatssekretärin wieder institutionell aufgewertet werden.