Dresden. „Reden und Denken sind dasselbe, das wusste schon der griechische Philosoph Platon. In diesem Fall sind wir Demokraten dafür verantwortlich, dass auf abscheuliches Denken nicht noch abscheulicheres Handeln folgt“, so der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Cornelius Weiss, heute. Er begrüße ausdrücklich die Entscheidung des Landtagspräsidenten, Erich Illtgen, den parlamentarischen Geschäftsführer der NPD-Fraktion, Uwe Leichsenring, von den nächsten drei Landtagssitzungen auszuschließen.
Leichsenrings widerliche Äußerungen im Zusammenhang mit einer aktuellen Debatte, er sei „manchmal froh, wenn die Züge wieder rollen würden“, seien erneuter Beweis für dessen Unbelehrbarkeit und deutlicher Ausdruck seines geistigen Ursprungs. „Gerade vor dem Hintergrund der bevorstehenden Landtagsreise ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz halte ich die Entscheidung des Landtagspräsidenten noch für die kleinste mögliche Konsequenz“, so der Fraktionsvorsitzende abschließend.
Quelle: SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag