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Lang: „Der Landrat wird sich der offenen Kritik stellen müssen“

Veröffentlicht am 10.02.2021 in Pressemitteilung

Simone Lang, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD Erzgebirge, am Mittwoch zu dem Bericht, dass der Landrat des Erzgebirgskreises bereits gegen Corona geimpft wurde:

„Für die Corona-Impfungen gibt es eine klare und verbindliche Prioritätenliste. Wenn der heutige Bericht der Freien Presse zutreffend ist, hat der Landrat gegen die eindeutigen Regeln verstoßen. Das ist mehr als unsauber. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Der Landrat wird sich der offenen Kritik stellen müssen. Ich bin gespannt, wie er sein Handeln denen erklärt, die beispielweise in Alten- und Pflegeeinrichtungen sehnlichst auf ihre Impfung warten.“

„Die Impfstrategie und die damit verbundenen Eingruppierungen nach Risikogruppen folgt der Logik, dass diejenigen, die am stärksten von Corona gefährdet sind, sich als erstes impfen lassen können. Die Ältesten und das medizinische Personal brauchen die Impfung in der Hochphase der Pandemie am dringendsten. Für alle anderen gibt es Abstufungen. So gern wir uns alle eine sofortige Impfung wünschen würden, der Vorrang für Risikogruppen und die Geduld aller anderen ist ein Zeichen der Solidarität. Von einem Landrat hätte ich mir mehr Vorbildcharakter gewünscht. Gleich wie die Impfung zustande kam, man hätte sie auch ablehnen können. So handeln Vorbilder!“, so Simone Lang, SPD-Landtagsabgeordnete und gelernte Krankenschwester,abschließend.

 
 

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