Dresden. Der Landesvorsitzende gratuliert Kurt Beck und Jens Bullerjahn zu ihren neuen Ämtern „Seine langjährige, sehr erfolgreiche politische Karriere im Dienste der SPD und die daraus gesammelten Erfahrungen geben Kurt Beck für sein neues, nicht ganz einfaches Amt den nötigen Rückhalt“, gratuliert der sächsische SPD-Chef und stellvertretende Ministerpräsident, Thomas Jurk, dem neuen Bundesvorsitzenden zu seiner Wahl.
„Kurt Beck wird in die Partei die nötige Ruhe und Geschlossenheit bringen“, sagte Jurk. Dass er die dazu notwendige Autorität besitze, beweise seine Amtszeit als Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz. Nicht umsonst sei er dort seit über zwölf Jahren an der Spitze der Partei. In dieser Funktion werde es vor allem darauf ankommen, dass Profil innerhalb der Koalition zu schärfen. Beck werde die Sozialdemokraten wieder dazu bringen, sich auf ihre Stärken zu besinnen. „Die Kraft der Erneuerung müssen wir jetzt im sozialdemokratischen Sinne nutzen. Die soziale Dimension der Politik darf nicht an den Rand gedrängt werden. Das wäre ein schlechtes Signal für die Partei und für Deutschland“, sagte der Landesvorsitzende.
Gleichzeitig gratulierte er dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Jens Bullerjahn, zu dessen Wahl als stellvertretender Parteivorsitzender. Bullerjahn habe als SPD-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt gezeigt, wie man mit Biss erfolgreich für Visionen eintritt. „Jens Bullerjahns perspektivisches Denken wird für die SPD von großem Nutzen sein. Ich bin mir sicher, dass er nicht nur aus seiner Funktion als Vorsitzender des Forum Ostdeutschland sondern auch aus eigener Erfahrung heraus die ostdeutsche Sicht der Dinge in der Gesamtpartei gut vertreten kann“, sagte Jurk abschließend.
Quelle: SPD-Landesverband Sachsen