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Weigel: „Es geht nicht um den Notendurchschnitt, es geht um Förderung“

Veröffentlicht am 05.05.2006 in Allgemein

Dresden. „Laut Koalitionsvertrag geht es bei der Frage der Bildungsempfehlung nicht um den Notendurchschnitt, sondern um Chancen auf Bildung. Wir wollen den Zugang zu größtmöglicher Bildung wahren und ihn nicht durch eine mehr als fragwürdige Beschränkung verwehren“, reagiert der Sprecher des SPD-Landesvorstandes, Andreas Weigel, auf Pressemeldungen, nach denen CDU - Bildungsexperte Lars Rohwer eine Korrektur dieses Notendurchschnitts fordert.

„Minister Flath hat seinen Alleingang, den Zensurendurchschnitt auf 2,5 anzuheben, damit begründet, mehr Kindern die Möglichkeit des direkten Weges zum Abitur zu eröffnen. Dann könne es aber nicht sein, dass nur um den Erhalt von Mittelschulen zu sichern, jungen Menschen ein möglicher Bildungsgang verwehrt wird“, sagte Weigel, und weiter: „Schüler sind nicht für die Schulen da, sondern umgekehrt. Wir befinden uns in einer sich entwickelnden Wissensgesellschaft, in der wir mehr hoch qualifizierte junge Menschen brauchen.“ Wenn Teile der CDU dies anders sähen, bewegten sie sich weder auf dem Boden des Koalitionsvertrages noch in den Erfordernissen der Realität. „Die Alternative zur Mittelschule als „Restschule“, ist die Gemeinschaftsschule. Wer ein Schulsystem nur noch um seiner selbst Willen erhalten will, macht sich mehr als unglaubwürdig“, sagte Weigel abschließend.

Quelle: SPD-Landesverband Sachsen

 
 

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