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Willy Brandt / Helmut Schmidt - Partner und Rivalen

Veröffentlicht am 08.04.2016 in Features

Pünktlich 18:30 Uhr eröffnete Jörg Neubert die Buchvorstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Schwarzenberg und führte die zahlreich erschienen Gäste mit einer ersten Charakterstudie von Willy Brandt und Helmut Schmidt in den Leseabend ein. Daraufhin bot der Autor Meik Woyke an Hand der Analyse des über Jahrzehnte andauernden Briefverkehrs von Brandt und Schmidt einen präzisen Einblick in das Arbeitsverhältnis der beiden.

In über 700 Briefen kommen gegenseitiger Respekt, individuelle Abgrenzung und der ständige Wille in sachlicher Zusammenarbeit das politische Geschäft der Partei, sowie der Bundesrepublik nur gemeinsam zu bewältigen zu können, deutlich zum Ausdruck. Der eher moderierende, den Ausgleich suchende Willy Brandt war dem geradlinigen Helmut Schmidt manchmal zu „demokratisch“. Während Schmidt in der Aufrüstungsfrage deutlich Stellung bezog, war Brandt um seine Entspannungspolitik besorgt.

Anhand dieser Texte kann nun deutsche Zeitgeschichte aus der Perspektive zweier prägender Politiker aus deren Innenansichten nachvollzogen werden. Das macht den Reiz dieses Buches aus und macht es in dieser Form wohl einmalig.

Partner und Rivalen: Der Briefwechsel (1958-1992), Herausgeber Meik Woyke, 1104 Seiten, erschienen im DIETZ-Verlag im Oktober 2015, ISBN 978-3-8012-0445-7 

 
 

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