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Lang: Testen, Impfen und AHA-Regelungen einhalten – Modellprojekte eröffnen Perspektiven

Veröffentlicht am 30.03.2021 in Pressemitteilung

Simone Lang, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Montag nach der Anhörung der neuen Corona-Schutzverordnung:

+++ Flächendeckende Schließung von Bildungseinrichtungen möglichst vermeiden +++ 

„In der heutigen Ausschusssitzung wurde deutlich, dass das Infektionsgeschehen in Sachsen mehrheitlich von Corona-Mutationen geprägt ist. Das heißt, das Virus verbreitet sich schneller und infizierte Personen können aufgrund einer höheren Viruslast mehr Menschen anstecken. Somit bleiben Corona-Tests, Impfungen und die Einhaltung der AHA-Regeln die zentralen Bausteine bei der Bekämpfung der Pandemie. Wir müssen weiterhin aufeinander achten und gegenseitig Rücksicht nehmen, denn die Belegung in den sächsischen Krankenhäusern nimmt wieder ein kritisches Ausmaß an“, so Simone Lang.

„Mit der weiterentwickelten Teststrategie und der Möglichkeit zur Impfung für Lehrkräfte sollten Schulen und auch Kindertageseinrichtungen weiterhin im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet bleiben. So bieten wir Kindern einen chancengerechten Bildungszugang. In der Zeit nach Ostern wird es darauf ankommen, die Test- und Impfstrategie konsequent umzusetzen.

Aber auch die Quarantäneanordnungen bedürfen einer Überarbeitung. Die 13 örtlichen Gesundheitsämter sind gefordert, ein einheitliches Verwaltungshandeln an den Tag zu legen. Es muss gelingen, Hotspots schnell zu identifizieren, Quarantäne auf tatsächlich Betroffene zu minimieren sowie flächendeckende  Schließungen von Bildungseinrichtungen zu vermeiden. Teil einer geänderten Quarantänestrategie könnte auch das erneute Testen nach 7 Tagen werden, also die Option, die Quarantäne frühzeitig zu beenden, falls der PCR-Test negativ ausfällt. Klar ist aber auch, sollte das Infektionsgeschehen erneut exponentiell anwachsen, muss es auch eine Notbremse für Kitas und Schulen geben.“

„Tests sind auch der zentrale Schlüssel bei den Modellprojekten“, so die gelernte Krankenschwester abschließend. „Hier kann ein neuer Umgang mit dem Virus auf Basis von Hygienemaßnahmen und einer rigorosen Teststrategie erprobt und weitere Perspektiven erarbeitet werden. Denn Perspektiven brauchen die Menschen in unserem Land.“

 
 

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