Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe zeigt sich erfreut über die guten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. So ist nach aktuellen Angaben der Bundesagentur für Arbeit die Zahl der Arbeitslosen sachsenweit erstmals seit 1991 auf unter 200.000 gesunken.
„Aber auch die Entwicklung vor Ort in Leipzig ist positiv. In Leipzig sank die Arbeitslosenquote auf 11,2 %. Seit dem Amtsantritt von Burkhard Jung 2005 (damalige Arbeitslosenquote 23 %), konnte die Zahl der Arbeitslosen damit mehr als halbiert werden. Die gelungenen Ansiedlungen von Unternehmen in den letzten Jahren haben sich somit ausgezahlt und zeigen deutlich die Erfolge sozialdemokratischer Politik für Leipzig“, so die Bundestagsabgeordnete.
„Ein Wermutstropfen ist jedoch, dass neben Leiharbeit auch vermehrt Werkverträge abgeschlossen werden. Mit diesen Werkverträgen werden lediglich Verträge über die Inanspruchnahme von Dienstleistungen geregelt. Eine demokratische Mitbestimmung durch die Betriebsräte des Hauptunternehmens wird dadurch verhindert. Auch werden diese Beschäftigten noch schlechter entlohnt als die Leiharbeiter im Stammunternehmen“, so Daniela Kolbe.
„Lebensqualität und Zukunftsperspektiven von Leipzig hängen auch immer direkt mit der Qualität der Arbeitsplätze vor Ort zusammen. Der Aushöhlung von Arbeitnehmerrechten sowie der Schlechterstellung von Werkarbeitern muss Einhalt geboten werden. Die schwarz-gelbe Bundesregierung ist an dieser Stelle gefordert, spielt die Probleme aber gegenwärtig herunter und unternimmt nichts“, kritisiert die Leipziger SPD-Politikerin abschließend.