Dresden. „Ein Frauenanteil von knapp 25 Prozent in der sächsischen SPD ist eindeutig zu wenig“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Gisela Schwarz, im Vorfeld der Landeskonferenz der Sozialdemokratinnen in Dresden.
„Unser Ziel muss es deshalb sein, mehr Frauen für Politik zu begeistern und zum Mitmachen und Gestalten zu bewegen. Was wir brauchen, sind Frauen, die mit ihren Ideen und Erfahrungen Profil in der Gesellschaft und in der Partei zeigen“, fordert die Frauenpolitikerin. Frauenpolitik müsse aber auch außerhalb der sächsischen SPD stärker in den Mittelpunkt rücken. „Ich denke da an das Thema Gleichberechtigung, das sich längst noch nicht erledigt hat. In zu vielen Bereichen muss Gleichberechtigung immer noch erklärt und erkämpft werden“, so Schwarz.
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen kommt am Samstag, dem 6. Mai, um 10 Uhr im City Center in Dresden zusammen. Die Landeskonferenz wählt einen neuen Vorstand und berät über Anträge, u.a. zur Stärkung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in Sachsen. Gäste sind der SPD-Landesvorsitzende Thomas Jurk und die stellvertretende AsF-Bundesvorsitzende, Barbara Hackenschmidt.
Quelle: SPD-Landesverband Sachsen