Gedenken der Reichsprogromnacht 1938

Veröffentlicht am 09.11.2018 in Allgemein

Die Novemberpogrome 1938 – bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auch (Reichs-)Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt – waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich.

Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört.[1] Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben.

Die Pogrome markieren den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust mündete. (Link: wikipedia)

 

 

Aktuelles aus Dresden und Berlin

• Simone Lang informiert:

+++ Ohne Vertrauen werden keine Leben gerettet  +++

„Organspende ist eine sehr persönliche, intime Entscheidung. Sie ist ein Eingriff ins Persönlichste. Sie berührt, und auch das sollten wir nicht vergessen, die Gefühle der Angehörigen. Meistens befasst man sich erst spät mit Überlegungen zur Organspende. Für viele ist der eigene Tod kein Thema, mit dem man sich unbedingt beschäftigen will. Durch meine Arbeit weiß ich, was Selbstbestimmung bis zum Lebensende bedeutet. Entscheidend für Organspenden ist vor allem Vertrauen“, so Simone Lang, die vor ihrer Zeit als Abgeordnete als Krankenschwester u.a. im Hospizdienst gearbeitet hat.
 
Die Notwendigkeit, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, ist für Lang klar: „Viele Tausend Menschen warten sehnlichst auf ein Spenderorgan und darauf, ihr Leben besser oder überhaupt weiter leben zu können. Die katastrophalen Spenderzahlen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass wir neue Wege gehen müssen. Ich spreche mich daher für die so genannte Widerspruchslösung aus.“
 
Mit der Widerspruchslösung ist jeder Mensch potentieller Organspender, es sei denn er widerspricht. Entscheidend für Lang ist aber trotzdem, Vertrauen wiederherzustellen: „Wir müssen weiter Informations- und Aufklärungsarbeit leisten, vielleicht mehr denn je. Wir müssen dringend viel Vertrauen wiederherstellen, das durch Skandale in der Vergangenheit weggebrochen ist. Denn auch bei der ‚Widerspruchslösung‘ wird am Ende gelten: Ohne Vertrauen werden wir kaum Organspenden haben und damit viel zu wenig Menschen gerettet werden können.“
 

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Detlef Müller informiert:

 

+++ Blockade im Bundesrat? - Digitalpakt muss beschlossen werden +++

Am 29.11. hat der Bundestag einem Gesetzesentwurf zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 104c GG) zugestimmt. Damit wäre es dem Bund künftig möglich, Investitionen in die Bildungsinfrastruktur vorzunehmen und die Digitalisierung von Schulen zu fördern. Insbesondere (aber nicht nur) strukturschwache Regionen würden von dieser Änderung profitieren – „würden“, denn zunächst muss der Bundesrat am 14.12.2018 über diese Gesetzesänderung entscheiden. Der Widerstand, der sich dort gegen das Gesetz ankündigt, regt sich nicht nur in den Ländern NRW, Sachsen, Hessen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch im grün regierten Baden-Württemberg, dessen Ministerpräsident Winfried Kretschmann bereits erklärte, die Gesetzesänderung im Bundesrat verhindern zu wollen. Dahinter steht die Angst vor einem Kompetenzverlust der Länder im Bildungsbereich, die nicht nur ungerechtfertigt, sondern auch schlicht unverantwortlich ist. Bis 2023 will der Bund fünf Milliarden Euro für flächendeckendes WLAN in Schulen, Tablet-Computer oder Fortbildungen für Lehrkräfte ausgeben – Geld, das dringend für die infrastrukturelle Digitalisierung benötigt wird. Diese Finanzierungshilfe aus einer diffusen Angst vor einer „Einheitsschulpolitik aus Berlin“ zu riskieren, schadet am Ende Schülern und Lehrern, die völlig zurecht erwarten, in modern ausgestatteten Schulen zu lernen und zu lehren.

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