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NPD provoziert neuen Eklat im Sächsischen Landtag

Veröffentlicht am 26.01.2006 in Allgemein

Selbsternannte Nationaldemokraten verteidigen Rüstungs- und Kriegspolitik Hitlers

Dresden. "Mit seiner Äußerung, die Kriegs- und Rüstungspolitik der Nationalsozialisten habe sich als geeignetes Mittel zur Arbeitsplatzbeschaffung erwiesen, hat NPD-Geschäftsführer Leichsenring eindeutig zu erkennen gegeben, dass seine Partei nichts, aber auch gar nichts aus der fürchterlichen Geschichte Deutschlands und dem daraus entstandenen Krieg gelernt hat", so SPD Fraktionschef Cornelius Weiss. Die NPD habe damit ein weiteres Mal ihre geschichtsverleugnende Fratze gezeigt.

Der NPD-Geschäftsführer hatte zuvor in einer Debatte um Wege für mehr Beschäftigung in Sachsen, die Kriegspolitik der Nazis dem Landtag als arbeitsmarktpolitisches Vorbild gepriesen. "Jedem demokratischen Abgeordneten des Sächsischen Landtages ist klar, dass diese Politik geradewegs in einen schrecklichen Krieg geführt hat", sagte Weiss. Für seine Fraktion seien die Äußerungen Leichsenrings mehr als skandalös.

Quelle: SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

 
 

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