Dresden. „Wir stehen am Anfang des Diskussionsprozesses für eines der wichtigsten Reformvorhaben in nächster Zeit, nämlich die Modernisierung unserer sächsischen Hochschullandschaft. Um im internationalen Wettbewerb standzuhalten müssen unsere Universitäten spitze werden“, so die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Simone Raatz. Mit dem jetzt begonnenen Prozess sei ein Schritt in diese Richtung gegangen worden.
Raatz wertete die Unterstützung, die SPD-Wissenschaftsministerin Ludwig heute, durch die Rede des Ministerpräsidenten Milbradt in der Bergakademie Freiberg erhalten habe, als „positives Signal“, den begonnenen Weg weiter zu gehen.
Es gehe jetzt hauptsächlich darum, die Bedingungen an den Hochschulen zu verbessern. Die Verantwortung hierfür solle zukünftig mehr als bisher in den Händen der Universitäten selbst liegen. Hierzu sei es notwendig über den Tellerrand hinaus zu blicken, ein klares Forschungsprofil zu entwickeln und interne Unstimmigkeiten vor Ort zu beheben.
Andere Länder hätten bereits bewiesen, dass es möglich sei, die Hochschulen aus der staatlichen Bevormundung zu entlassen. „Allerdings soll der Prozess niemanden überfahren. Eine Beteiligung aller Gruppen: Studenten, Mitarbeiter und Professoren am Entwicklungs-prozess ist sicher“, erklärte die Hochschulpolitikerin.
Quelle: SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag