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Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Veröffentlicht am 27.01.2026 in Allgemein

Vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, befreiten Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. 

Noch kurz vorher befanden sich rund 58.000 Menschen im Lagerkomplex: 42.000 Häftlinge in den drei Hauptlagern von Auschwitz und etwa 25.000 in den Außenlagern. Um Spuren zu verwischen, trieb die SS 56.000 bis 58.000 marschfähige Häftlinge zu Fuß auf Todesmärsche Richtung Westen. 

Route durch das Erzgebirge: Mülsen - Eibenstock

Von Januar 1944 bis April 1945 bestand in Mülsen St. Micheln ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Etwa 1.100 Zwangsarbeiter aus 18 Ländern produzierten Triebwerke für Jagdflugzeuge aus der Erla Maschinenfabrik GmbH. Als die Front näher rückte, räumte die SS das Lager mit 787 Häftlingen. Am 13. April 1945 begann ein Todesmarsch Richtung Litoměřice . In Niederschlema wurden 90 kranke Gefangene hingerichtet. 

Daran erinnern wir heute. 

An die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen: Jüdinnen und Juden, Sintizze und Romnja, Menschen mit Behinderung, queere Menschen, politische Gegnerinnen, Zwangsarbeiterinnen und viele weitere. 

Jede Form von Menschenfeindlichkeit darf keinen Platz haben. Nicht in Sachsen. Nicht in Deutschland. Nicht in unserer Gesellschaft.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. 

Sie zu schützen ist unser demokratischer Auftrag. Jeden Tag.

 
 

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