
Der Volkstrauertag ist ein Tag des Innehaltens, des Erinnerns und des Nachdenkens. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „80 Jahre Kriegsende“ – ein Anlass, der weit mehr bedeutet als eine historische Wegmarke. Er erinnert uns daran, wie zerbrechlich Frieden ist und welche Verantwortung wir tragen, ihn zu bewahren.
Wir gedenken der Millionen Menschen, deren Leben durch Krieg, Gewalt und Verfolgung zerstört wurden. Ihre Geschichten mahnen uns, wachsam zu bleiben gegenüber jeglicher Form von Hass, Ausgrenzung und Unmenschlichkeit. Der Leitgedanke „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ ruft uns dazu auf, Dialog, Respekt und Mitgefühl in den Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Handelns zu stellen.
Frieden entsteht nicht von selbst. Er entsteht, wenn Menschen bereit sind, aufeinander zuzugehen, Brücken zu bauen und Verantwortung füreinander zu übernehmen – über politische, gesellschaftliche und kulturelle Unterschiede hinweg. Gerade in einer Zeit, in der Konflikte und Gewalt weltweit wieder sichtbarer werden, ist diese Haltung wichtiger denn je.
Auch Mitglieder der SPD Erzgebirge waren zum Volkstrauertag vor Ort, um an den Gedenkveranstaltungen teilzunehmen und ein Zeichen des Erinnerns zu setzen:
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Simone Lang, MdL, in Johanngeorgenstadt
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Claudia Ficker in Aue-Bad Schlema
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Enrico Haustein an der Morgensternhöhe in Marienberg
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sowie engagierte Genossinnen und Genossen in Schwarzenberg und Alberoda
Ihr gemeinsames Gedenken zeigt: Das Erinnern bleibt eine lebendige Aufgabe – für unsere Region, für Sachsen und für unser Land.
Nur wer erinnert, kann Verantwortung für die Zukunft übernehmen.