Opfergendenkstätte in Borna verhindern
Dresden. „Jetzt müssen alle demokratischen Kräfte in der Region und in Sachsen zusammenstehen, um die von Unbelehrbaren und Geschichtslügnern in Borna geplante so genannte Opfergedenkstätte doch noch zu verhindern“, sagte SPD-Fraktionschef Weiss heute in Dresden.
Sachsen dürfe in den Augen der bundesrepublikanischen und internationalen Öffentlichkeit kein Ort werden, an dem sich der Rechtsextremismus Versammlungsorte schaffe und Denkmäler setze. Es sei für seine Fraktion vollkommen unverständlich, erklärte Weiss, wie die Planung der umstrittenen „Gedenkstätte“, so weit habe vorschreiten können, ohne das irgend jemand bemerkt haben wolle, „wessen Geistes Kind dieses Denkmal ist“. „`Wehret den Anfängen` ist das verpflichtende Vermächtnis von 50 Millionen Toten der braunen Diktatur“, so der Fraktionsvorsitzende. Das gelte auch in diesem konkreten Fall.
Quelle: SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag