Eva Brackelmann in den Bundesvorstand der SPD-Frauen wiedergewählt.
Die Leipzigerin Eva Brackelmann, Landesvorsitzende der sächsischen SPD-Frauen, ist am Wochenende erneut in den Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) gewählt worden...
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„Ich freue mich sehr über das tolle Wahlergebnis und werte das als Zuspruch für meine Arbeit als sächsische Vertreterin in dem Bundesgremium der starken und selbstbewussten Arbeitsgemeinschaft für Frauen in der SPD“, freut sich die 44-jährige Geschäftsführerin eines familienpolitischen Landesverbandes. „Das Motto der Konferenz "Zeit für Frauen" hätte nicht besser gewählt sein können. Wir brauchen in den nächsten Jahren eine gesellschaftliche Debatte über eine neue Arbeitskultur und Rahmenbedingungen, die die partnerschaftliche Teilung von Beruf und familiärer Sorge ermöglichen.“
So machten Frauen und immer mehr Männer täglich Erfahrungen mit Zeitmangel und Stress und der daraus resultierenden ständigen Zerreißprobe zwischen Familie, Beruf, Freizeit und Ehrenamt.
„Rahmenbedingungen zu schaffen, um für beide Geschlechter eine gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft zu garantieren, das muss das Ziel sozialdemokratischer Politik sein“, meint Brackelmann, selbst berufstätige Mutter zweier Kinder, “das bedeutet auch die konsequente Umsetzung von guter Gleichstellungspolitik, denn das ist ein Garant für gute Familienpolitik.“
„Die konservative Bundesregierung setzt auf individuelle Lösungen: Ob bei der Kinderbetreuung durch das Betreuungsgeld oder der Frage nach einer Zeit für zu pflegende Angehörige. Der Ausbau der Infrastruktur für alle Kinder oder die bezahlte Pflegezeit stehen nicht auf dem Programm: So geht Familienfreundlichkeit nicht!“, kritisiert Eva Brackelmann die aktuellen familienpolitischen Debatten, “wenn die Bundesregierung ihre eigenen Untersuchungen ernst nehmen würde, dann hätte sie längst ihre desaströse Familienpolitik in eine andere Richtung gelenkt.“
Nun bereite sich die SPD auf das Wahljahr 2013 vor. Dazu liefert die ironischerweise die Bundesregierung Material genug: „Wir brauchen nur die Handlungsempfehlungen zum Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung nehmen und finden dort gute sozialdemokratische Forderungen: Vom Leitbild der Gleichberechtigung in der Politik bis zur Entgeltgleichheit. Ein perfektes sozialdemokratisches Regierungsprogramm“, meint Brackelmann abschließend.