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16.04.2026 in Pressemitteilung

Pflanzaktion für den Waldumbau: Breitenbrunner Schülerinnen u. Schüler u. Simone Lang pflanzen 100 Weißtannen

 

Ein schönes und ermutigendes Beispiel für praktischen Waldumbau im Erzgebirge: Schülerinnen und Schüler haben sich an einer Pflanzaktion beteiligt und damit ein starkes Zeichen für Verantwortung, Nachhaltigkeit und Zukunft gesetzt.
Mehr dazu im Artikel der Freien Presse:

https://www.freiepresse.de/erzgebirge/schwarzenberg/schueler-pflanzen-100-weisstannen-fuer-waldumbau-im-erzgebirge-artikel14213356?ref=share_link

 

09.04.2026 in Allgemein

StolenMemory in Aue-Bad Schlema: Erinnerung sichtbar machen

 

 

 

Noch bis 20. April 2026 macht die Wanderausstellung #StolenMemory des Arolsen Archives Station in Aue-Bad Schlema. Zu sehen ist sie täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr im Stadtgarten Aue am Carolateich, Goethestraße 2. Die Ausstellung bringt ein wichtiges Thema mitten in den öffentlichen Raum: Sie erinnert an ehemalige KZ-Häftlinge, denen die Nationalsozialisten ihre persönlichen Gegenstände raubten. Viele dieser Gegenstände werden bis heute aufbewahrt. Mit der internationalen Kampagne #StolenMemory suchen die Arolsen Archives nach Angehörigen, um solche Erinnerungsstücke an die Familien zurückzugeben.

Auch Simone Lang, MdL, war beim gestrigen Termin vor Ort, um sich persönlich ein Bild von der Ausstellung zu machen und ein Zeichen für eine lebendige Erinnerungskultur in unserer Region zu setzen.

Dass diese besondere Ausstellung nach Aue-Bad Schlema geholt wurde, ist dem Engagement vor Ort zu verdanken. Ein herzlicher Dank gilt dabei insbesondere Claudia Ficker. Ebenso danken wir dem KGE (Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit und Engagement e.V.)  und der Stadt Aue-Bad Schlema für ihre Unterstützung und dafür, dass dieses wichtige Projekt in der Region sichtbar werden konnte.

Die Wanderausstellung ist in einem eigens gestalteten Container untergebracht, der am Carolateich steht. Anhand persönlicher Gegenstände, Fotografien und biografischer Geschichten macht sie die Schicksale von NS-Verfolgten greifbar. Gerade im öffentlichen Raum entfaltet dieses Format eine besondere Wirkung: Menschen begegnen der Ausstellung im Alltag, bleiben stehen und setzen sich mit Geschichte und Verantwortung auseinander.

Gerade in einer Zeit, in der historische Verantwortung nicht selbstverständlich ist, braucht es sichtbare Zeichen der Erinnerungskultur. #StolenMemory zeigt eindrucksvoll, dass Geschichte nicht fern ist. Sie reicht bis in Familiengeschichten, in persönliche Verluste und in Fragen hinein, die uns bis heute betreffen. Wer die Ausstellung besucht, begegnet nicht nur historischen Dokumenten, sondern den Spuren konkreter menschlicher Schicksale.

Hinweis:
#StolenMemory
Stadtgarten Aue / Carolateich, Goethestraße 2, Aue-Bad Schlema
bis 20. April 2026, täglich 10:00 bis 20:00 Uhr

Weiterführende Links:

 

01.04.2026 in Allgemein

Simone Lang: „Millionen für Erzgebirgskreis“: Sachsenfonds stärkt Kommunen vor Ort“

 

Die sächsische Staatsregierung hat den kommunalen Anteil des Investitionsprogramms Sachsenfonds beschlossen. Rund 2,8 Milliarden Euro aus dem Sachsenfonds fließen in die sächsischen Kommunen. Dazu erklärt die Landesabgeordnete Simone Lang für die Region Erzgebirgskreis:

„Wir sorgen für einen neuen Aufschwung und der beginnt in unseren Kommunen. Mit den Kommunalbudgets und gezielten kommunalen Förderprogrammen stärken wir die Investitionskraft der Kommunen und kurbeln die Wirtschaft an. Der Sachsenfonds kein Projekt von oben, sondern ein Programm für die kommunale Praxis – effizient und bürokratiearm. Von den insgesamt 4,838 Milliarden Euro fließen rund 2,8 Milliarden Euro direkt an die Kommunen. Ein starkes Sachsen entsteht zuerst in starken Kommunen.”

„Wir vertrauen den Kommunen. Sie wissen am besten, wo vor Ort investiert werden muss. Der Erzgebirgskreis erhält 137,16 Millionen Euro als frei verfügbares Kommunalbudget für Vorhaben vor Ort. Damit kommt das Programm ganz konkret vor Ort an. Zusätzlich haben unsere Kommunen Zugriff auf weitere Förderprogramme. Über kommunale Förderprogramme stehen rund 1,1 Milliarden Euro bereit – 489,87 Millionen Euro für den Schulhausbau, 489,87 Millionen Euro für den kommunalen Straßen- und Brückenbau und 108,86 Millionen Euro für Krankenhäuser. Diese Mittel sind miteinander und auch mit anderen Landes- und Bundesprogrammen kombinierbar – das schafft zusätzliche Spielräume für wichtige Investitionen.”

Weitere Informationen: https://www.spd-fraktion-sachsen.de/sachsenfonds/

 

05.02.2026 in Pressemitteilung

Qualifizierungszeit beschlossen: Drei Tage für Weiterbildung und Ehrenamt in Sachsen

 

Der Sächsische Landtag hat das Gesetz zur Einführung der Qualifizierungszeit beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 erhalten Beschäftigte in Sachsen einen Rechtsanspruch auf drei Tage bezahlte Qualifizierungszeit pro Jahr. Mit dem Beschluss setzt der Landtag einen im Koalitionsvertrag vereinbarten Kompromiss um. Ausgangspunkt war der Volksantrag „5 Tage Bildungszeit für Sachsen“, der von über 55.600 Menschen unterstützt wurde.

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Henning Homann, erklärt dazu:

„Mit der Qualifizierungszeit wird ein neues Arbeitnehmerrecht eingeführt. Das freut mich als Sozialdemokraten ganz besonders. Denn gute Arbeit bedeutet nicht nur faire Bezahlung, sondern auch Zeit für Qualifizierung, Engagement und Weiterentwicklung. Die SPD hält Wort. Nach einem Jahr Koalition haben wir zwei unserer zentralen Wahlversprechen eingelöst. Mit dem Sachsenfonds haben wir den Investitionsstau angepackt, mit der Qualifizierungszeit stärken wir jetzt die Menschen, die jeden Tag arbeiten, sich engagieren und unsere Gesellschaft zusammenhalten.”

Dazu ergänzt MdL Simone Lang, SPD-Landtagsabgeordnete für das Erzgebirge:

„Auch bei uns kommt die Bildungszeit – dank der vielen Engagierten, Vereine und Verbände vor Ort, die gemeinsam mit uns dafür gekämpft haben. Ob im Sportverein, bei der Feuerwehr, in der Jugendarbeit oder in sozialen Initiativen: Ohne dieses starke Ehrenamt würde unser Zusammenleben hier im Erzgebirge nicht funktionieren. Die Qualifizierungszeit gibt diesen Menschen endlich den Rückhalt, den sie verdienen.

Mit der Qualifizierungszeit stärken wir Weiterbildung und ehrenamtliches Engagement ganz konkret vor Ort. Ob betriebliche Fortbildung, Trainerlizenz im Sport oder Lehrgänge bei Feuerwehr und Rettungsdiensten – all das ist kein Urlaub, sondern ein Dienst an der Gesellschaft. Der heutige Beschluss schafft dafür die nötigen Freiräume und ist ein echter Gewinn für die Menschen im Erzgebirge.“

Der Anspruch umfasst drei Tage pro Jahr für berufliche Weiterbildung, Qualifizierung für das Ehrenamt sowie politische Bildung. Die Qualifizierungszeit muss mit zwölf Wochen Vorlauf beantragt werden. Arbeitgeber mit weniger als 20 Beschäftigten werden durch eine anteilige Erstattung des Arbeitsentgelts durch den Freistaat Sachsen entlastet. Um die betriebliche Organisation zu sichern, kann die Qualifizierungszeit versagt werden, wenn bereits ein Viertel der Beschäftigten im Betrieb den Anspruch im laufenden Jahr nutzt.

Die Qualifizierungszeit tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft und ist ein wichtiger Schritt für eine moderne Arbeitskultur, starke Ehrenämter und mehr Weiterbildung in Sachsen.

 

27.01.2026 in Allgemein

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 

Vor 81 Jahren, am 27. Januar 1945, befreiten Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. 

Noch kurz vorher befanden sich rund 58.000 Menschen im Lagerkomplex: 42.000 Häftlinge in den drei Hauptlagern von Auschwitz und etwa 25.000 in den Außenlagern. Um Spuren zu verwischen, trieb die SS 56.000 bis 58.000 marschfähige Häftlinge zu Fuß auf Todesmärsche Richtung Westen. 

Route durch das Erzgebirge: Mülsen - Eibenstock

Von Januar 1944 bis April 1945 bestand in Mülsen St. Micheln ein Außenlager des KZ Flossenbürg. Etwa 1.100 Zwangsarbeiter aus 18 Ländern produzierten Triebwerke für Jagdflugzeuge aus der Erla Maschinenfabrik GmbH. Als die Front näher rückte, räumte die SS das Lager mit 787 Häftlingen. Am 13. April 1945 begann ein Todesmarsch Richtung Litoměřice . In Niederschlema wurden 90 kranke Gefangene hingerichtet. 

Daran erinnern wir heute. 

An die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen: Jüdinnen und Juden, Sintizze und Romnja, Menschen mit Behinderung, queere Menschen, politische Gegnerinnen, Zwangsarbeiterinnen und viele weitere. 

Jede Form von Menschenfeindlichkeit darf keinen Platz haben. Nicht in Sachsen. Nicht in Deutschland. Nicht in unserer Gesellschaft.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. 

Sie zu schützen ist unser demokratischer Auftrag. Jeden Tag.

 

03.12.2025 in Ankündigungen

Herzliche Einladung zum Stadtgespräch am 09.12.2025

 

Arbeiten und Leben in Aue-Bad Schlema – Haben wir genug Hände und Köpfe für morgen?

Wie wird sich unsere Stadt in den kommenden Jahren entwickeln?
Welche Chancen und Herausforderungen bringt der Arbeitsmarkt mit sich? Und wie können wir als Region zusammenstehen, um Zukunft aktiv zu gestalten?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des nächsten Stadtgesprächs am 9. Dezember 2025.
Unter dem Titel „Arbeiten und Leben in Aue-Bad Schlema – Haben wir genug Hände und Köpfe für morgen?“ laden wir alle Interessierten zu einem offenen Austausch über Arbeit, Zukunft und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein.
  

Zu Gast sind:

  • Dr. Peggy Kreller, Wirtschaftsförderung Erzgebirge
  • Simone Lang, Mitglied des Sächsischen Landtages
  • Dr. Robert Krumbach, Geschäftsführer der Auerhammer Metallwerk GmbH
  • Thomas Böttcher, Potentialakademie
Moderation: Alexander Fuchs

???? Ort: Im Offenen Bürgertreff des KGE e.V., Bahnhofstraße 13, im 1. OG, 08280 Aue-Bad Schlema
????️ Datum & Uhrzeit: Dienstag, 09. Dezember 2025, 18:30 Uhr

Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern möchten die Gäste beleuchten, welche Perspektiven sich für die Region ergeben – von Fachkräftesicherung über Ausbildungswege bis hin zu innovativen Unternehmensstrategien und gesellschaftlichem Miteinander. Das Stadtgespräch bietet Raum, eigene Fragen zu stellen, Meinungen einzubringen und Ideen zu diskutieren.
Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 

20.11.2025 in Allgemein

Hoffnung wecken, Mut machen, Ansporn sein: Verleihung des „Erzgebürger 2025“

 

Am Freitag, den 7. November 2025, wurde im Kulturhaus Aue zum siebten Mal der Ehrenamtspreis des Erzgebirgskreises „Erzgebürger“ verliehen, und zwar in den Kategorien „Engagement für das Gemeinwohl“, „Engagement für eine lebenswerte Heimat“, „Engagement für Kultur, Sport und Tourismus“ sowie „Jung und engagiert im ERZ“. An der festlichen Gala nahmen von der SPD-GRÜNE-Fraktion Vorsitzender Thomas Lein und Holger Haase teil, der Mitglied in der „Erzgebürger“-Jury ist.

 

17.11.2025 in Allgemein

Volkstrauertag 2025 – 80 Jahre Kriegsende

 

Der Volkstrauertag ist ein Tag des Innehaltens, des Erinnerns und des Nachdenkens. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „80 Jahre Kriegsende“ – ein Anlass, der weit mehr bedeutet als eine historische Wegmarke. Er erinnert uns daran, wie zerbrechlich Frieden ist und welche Verantwortung wir tragen, ihn zu bewahren.

Wir gedenken der Millionen Menschen, deren Leben durch Krieg, Gewalt und Verfolgung zerstört wurden. Ihre Geschichten mahnen uns, wachsam zu bleiben gegenüber jeglicher Form von Hass, Ausgrenzung und Unmenschlichkeit. Der Leitgedanke „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ ruft uns dazu auf, Dialog, Respekt und Mitgefühl in den Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Handelns zu stellen.

Frieden entsteht nicht von selbst. Er entsteht, wenn Menschen bereit sind, aufeinander zuzugehen, Brücken zu bauen und Verantwortung füreinander zu übernehmen – über politische, gesellschaftliche und kulturelle Unterschiede hinweg. Gerade in einer Zeit, in der Konflikte und Gewalt weltweit wieder sichtbarer werden, ist diese Haltung wichtiger denn je.

Auch Mitglieder der SPD Erzgebirge waren zum Volkstrauertag vor Ort, um an den Gedenkveranstaltungen teilzunehmen und ein Zeichen des Erinnerns zu setzen:

  • Simone Lang, MdL, in Johanngeorgenstadt

  • Claudia Ficker in Aue-Bad Schlema

  • Enrico Haustein an der Morgensternhöhe in Marienberg

  • sowie engagierte Genossinnen und Genossen in Schwarzenberg und Alberoda

Ihr gemeinsames Gedenken zeigt: Das Erinnern bleibt eine lebendige Aufgabe – für unsere Region, für Sachsen und für unser Land.
Nur wer erinnert, kann Verantwortung für die Zukunft übernehmen.

 

24.10.2025 in Allgemein

Erzählcafé – 35 Jahre Wiedervereinigung

 

Am Donnerstag, den 6. November 2025, lädt die Initiative Demokratisches Erzgebirge gemeinsam mit der Marienberger Stadtratsfraktion Zukunft für Marienberg (ZfM) zum Erzählcafé „35 Jahre Wiedervereinigung“ in das Hotel Weißes Roß in Marienberg ein. Beginn ist 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung bietet Raum für Begegnung, Austausch und Erinnerung. Gäste aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erzählen von ihren ganz persönlichen Erlebnissen rund um die deutsche Wiedervereinigung und den gesellschaftlichen Wandel im Erzgebirge.

Unter den Gästen sind:

  • Thomas Wittig, Oberbürgermeister a.D. von Marienberg

  • Dr. Gisela Schwarz, ehemalige Landtagsabgeordnete

  • Karl-Heinz Binus, Präsident des Sächsischen Rechnungshofes a.D.

  • Dirk Zimmermann, Geschäftsführer der AZ Intec Olbernhau

  • Ulrike Matthes, „West-Rückkehrerin“

Ein Abend voller bewegender Geschichten und lebendiger Perspektiven – zum Zuhören, Mitreden und Nachdenken.
Die SPD Erzgebirge unterstützt diese Veranstaltung, die dazu beiträgt, Zeitgeschichte greifbar zu machen und den Dialog zwischen den Generationen zu fördern.

 

21.10.2025 in Bundespolitik

DER SACHSENFONDS STARTET – EIN STARKES SIGNAL FÜR DAS ERZGEBIRGE

 

Mit dem Start des Sachsenfonds beginnt eine der größten Investitionsoffensiven in der Geschichte des Freistaates. Insgesamt stehen bis 2037 4,8 Milliarden Euro zur Verfügung – 137,16 Millionen Euro davon direkt für den Erzgebirgskreis.


„Wir investieren in Zukunft und Zusammenhalt. Der Sachsenfonds ist ein klares Bekenntnis zu unseren Städten und Gemeinden. Er stärkt die Kommunen vor Ort – dort, wo Investitionen gebraucht werden.“

Mindestens 60 Prozent der Mittel fließen direkt in die Landkreise, Städte und Gemeinden. Damit werden Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz unterstützt. Der Sachsenfonds ist bewusst unbürokratisch und effizient angelegt – mit größtmöglicher Eigenverantwortung der Kommunen.

„Das Erzgebirge profitiert besonders: Die 137,16 Millionen Euro schaffen Spielräume für Investitionen, die unsere Region langfristig stärken – ob bei Schulen, Krankenhäusern oder in der Daseinsvorsorge. Wir vertrauen den Kommunen, weil sie am besten wissen, was gebraucht wird.“

Mehr Informationen finden Sie unter:
 www.spd-fraktion-sachsen.de/sachsenfonds