Kommunales
01.07.2026 in Kommunales
Drei Stationen, viele Gespräche und zahlreiche Impulse für die politische Arbeit: Im Rahmen ihrer Sommertour war Simone Lang, MdL, gemeinsam mit Hartmut Tanneberger aus Olbernhau und Enrico Haustein aus Marienberg in Olbernhau unterwegs. Im Mittelpunkt standen dabei zentrale Fragen, die die Region unmittelbar betreffen: gute Bildung, wirtschaftliche Zukunft, Digitalisierung, Inklusion und verlässliche Rahmenbedingungen für die Menschen vor Ort.
Erste Station war das Gymnasium Olbernhau. Im Gespräch mit der Schulleitung wurde deutlich, mit wie viel Engagement vor Ort gearbeitet wird — aber auch, an welchen Stellen politischer Handlungsbedarf besteht. Schule ist längst mehr als Unterricht. Sie ist ein Lebens- und Lernort, an dem junge Menschen begleitet, gefördert und auf ihre Zukunft vorbereitet werden.
Gerade deshalb braucht es verlässliche Rahmenbedingungen. Am Gymnasium Olbernhau zeigen sich mehrere Herausforderungen sehr konkret: Die Grenznähe zu Tschechien führt dazu, dass auch Schülerinnen und Schüler aus dem Nachbarland unterrichtet werden, ohne dass dies in der Ressourcenplanung ausreichend berücksichtigt wird. Bei der Digitalisierung bleibt ohne Glasfaseranschluss vieles hinter den Möglichkeiten zurück. Die Schulsozialarbeit ist weiterhin zu stark von befristeten Programmen abhängig. Und auch bei der Inklusion braucht es mehr Unterstützung, damit Lehrkräfte nicht zusätzliche Aufgaben und rechtliche Unsicherheiten allein schultern müssen.
„Das Gymnasium Olbernhau leistet hervorragende Arbeit. Gerade in Zeiten geburtenschwacher Jahrgänge brauchen Schulen im ländlichen Raum Verlässlichkeit und keine Lösungen auf Zeit“, so Simone Lang.
Im Anschluss stand ein Besuch bei der WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH auf dem Programm. Das Unternehmen steht beispielhaft für die Innovationskraft des erzgebirgischen Mittelstands. In den Bereichen Energierückgewinnung, Wasserstofftechnik und Heizsysteme hat sich WätaS als leistungsfähiger und zukunftsorientierter Betrieb etabliert.
Deutlich wurde zugleich, wie sehr wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen die Entwicklung mittelständischer Unternehmen beeinflussen. Investitionen in neue Technologien, internationale Konkurrenz, bürokratische Anforderungen und Planungsunsicherheiten stellen viele Betriebe vor große Herausforderungen. WätaS zeigt dabei eindrucksvoll, dass der Mittelstand bereit ist, Zukunft zu gestalten — wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Besonders interessant war der Hinweis des Unternehmens, dass Wärmepumpen auch in Altbauten sinnvoll eingesetzt werden können, wenn passende technische Lösungen wie eigene Niedertemperaturheizkörper genutzt werden.
Dritte Station war das Lebenshilfewerk Mittleres Erzgebirge e. V. in Olbernhau. Die Werkstatt besteht seit fünf Jahren und bietet Menschen mit Behinderung vielfältige Möglichkeiten der Teilhabe am Arbeitsleben. 118 von 120 Arbeitsplätzen sind derzeit besetzt. An mehreren Standorten werden unter anderem Aufträge in der Holz- und Metallbearbeitung, Verpackung und Montage umgesetzt. Darüber hinaus entstehen eigene Produkte wie Schwibbögenbänke, Fensterbilder und Holzfiguren.
Besonders beeindruckend ist der Ansatz, über eine eigens gegründete GmbH zusätzliche Außenarbeitsplätze zu schaffen. Damit entstehen konkrete Wege in Richtung allgemeiner Arbeitsmarkt. Das ist ein wichtiges Signal: Inklusion darf nicht abstrakt bleiben, sondern muss praktisch möglich gemacht werden — mit Strukturen, die Menschen stärken und ihnen echte Perspektiven eröffnen.
Das Fazit der Sommertour fällt klar aus: Der direkte Austausch vor Ort ist unverzichtbar, wenn politische Entscheidungen an den tatsächlichen Herausforderungen der Menschen ausgerichtet werden sollen. Ob Schule, Wirtschaft oder soziale Teilhabe — überall wurde deutlich, wie viel Engagement, Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein im Erzgebirge vorhanden sind.
Gleichzeitig leben wir in unsicheren Zeiten: wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Umso wichtiger ist es, den Menschen zuzuhören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und politische Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass gute Arbeit, Innovation, Bildung und Teilhabe auch im ländlichen Raum verlässlich möglich sind.
28.05.2026 in Kommunales
Am 07. Juni geht es in Aue-Bad Schlema nicht nur um eine Personalentscheidung. Es geht um die Frage, welchen Weg diese Stadt in den kommenden Jahren einschlägt.
Aue-Bad Schlema braucht eine verlässliche, offene und handlungsfähige Stadtspitze – eine, die Vereine, Sport, Bildung, Wirtschaft und Stadtentwicklung zusammendenkt. Eine, die Fördermittel nicht nur beantragt, sondern so einsetzt, dass sie im Alltag der Menschen sichtbar ankommen. Und eine, die die Landesgartenschau als Chance begreift: für ein lebendiges Stadtbild, für regionale Zusammenarbeit und für ein positives Signal weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Gerade jetzt darf sich Aue-Bad Schlema nicht von der Entwicklung in Sachsen abkoppeln. Die Stadt braucht Anschluss, Investitionen, Dialog und ein klares Bekenntnis zu demokratischer Verantwortung.
Deshalb unterstützen Simone Lang und Claudia Ficker Marcus Hoffmann im zweiten Wahlgang.
Am 07. Juni: wählen gehen — für ein weltoffenes, starkes und zukunftsorientiertes Aue-Bad Schlema.
#demokratie #auebadschlema #waehlengehen
Bildnachweis: (www.istock.com.com – aquatarkus)
02.06.2025 in Kommunales
Am 02.06. besuchte Simone Lang (MdL) gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Lein die Turley-Oberschule in Oelsnitz im Erzgebirge. Im Gepäck hatte Frau Lang Schülerkalender des Sächsischen Landtags, die nicht nur nützliche Infos, sondern auch spannende Einblicke in die Arbeit des Parlaments bieten.
Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern ging es unter anderem um Fragen wie: „Wie wird man eigentlich Landtagsabgeordnete?“, „Wie funktioniert Politik in Sachsen?“ oder „Was kann ich selbst mitgestalten?“. Es war beeindruckend, wie interessiert und direkt die Jugendlichen nachgefragt haben, ein echter Austausch auf Augenhöhe.
Ein herzliches Dankeschön an den Schuldirektor Kay Hertel für die Organisation und natürlich an die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 für ihre Offenheit, Neugier und das Interesse an demokratischen Prozessen.
05.05.2025 in Kommunales
Klar für soziale Gerechtigkeit – gemeinsam am 1. Mai in Aue-Bad Schlema und Annaberg-Buchholz
Am 1. Mai 2025 war ich gemeinsam mit den SPD-Ortsverbänden, den Jusos sowie vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern in Aue-Bad Schlema und Annaberg-Buchholz unterwegs, um den Internationalen Tag der Arbeit zu begehen – einen Tag, der nicht nur an die Errungenschaften der Arbeiterbewegung erinnert, sondern auch aktuelle Herausforderungen sichtbar macht.
In Aue durfte ich vor dem Kulturhaus eine Rede halten. Dabei habe ich betont, dass die Arbeit den Menschen dienen muss – und nicht umgekehrt. Unsere Arbeitswelt steht vor großen Veränderungen, und wir müssen sicherstellen, dass dabei soziale Gerechtigkeit, Mitbestimmung, faire Löhne und sichere Arbeitsbedingungen im Zentrum stehen. Die SPD steht für eine solidarische Wirtschaft, die den Wohlstand gerecht verteilt – nicht nur in die Hände einiger weniger.
Neben den politischen Botschaften war auch Zeit für Austausch und Begegnung:
In Aue gab es an unserem Stand Zuckerwatte für Groß und Klein – ein süßer Treffpunkt für alle Generationen.
In Annaberg-Buchholz konnten Besucherinnen und Besucher am Stand der SPD mit einer Buttonmaschine eigene Botschaften gestalten – ein kreatives Highlight, besonders für Kinder und Jugendliche.
Ich danke allen, die diesen Tag mit Leben gefüllt und gemeinsam mit uns ein Zeichen für eine gerechte Zukunft gesetzt haben.
Lasst uns weiter daran arbeiten, dass der 1. Mai nicht nur ein Tag des Rückblicks ist – sondern ein Tag des Handelns für eine bessere Zukunft für alle.
18.03.2025 in Kommunales
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor einigen Wochen ist eine junge Mutter, die Simone Lang selbst gut kennt, mit ihrem schweren Schicksal auf ihr als Vorsitzende des AWO-Kreisverbands Aue/Schwarzenberg zugekommen. Ihr kleiner Sohn Franz ist im letzten Dezember an Akuter lymphatischer Leukämie (Blutkrebs) erkrankt und kämpf seitdem gegen die gravierende Erkrankung an. Jeden Tag verbringt die Mutter seither bei Franz im Krankenhaus. Es ist die Ungewissheit, die bei der gesamten Familie an der Substanz zehrt.
15.04.2024 in Kommunales
Mehrere Hundert Menschen, generationsübergreifend aus allen Bereichen der Gesellschaft, waren am Sonntag (14.04.2024) dem Aufruf des Bündnisses „Demokratisches Erzgebirge“ nach Annaberg-Buchholz gefolgt und haben auf dem Markt Gesicht gezeigt. Nach Veranstaltungen in Aue und Stollberg war es die dritte Kundgebung des Bündnisses unter dem Titel „Nie wieder ist jetzt“.
Mehrere Redner sprachen sich für Werte wie Menschlichkeit, Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Toleranz aus. In den vordersten Reihen der Zuhörer standen die SPD-Landespolitiker Simone Lang und Frank Richter. Richter richtete das Wort an die Demonstranten.
Zum Bündnis „Demokratisches Erzgebirge“ gehören soziale Träger wie Lebenshilfe, Caritas, Arbeiterwohlfahrt und Diakonie. Unterstützt wird die Initiative von einer Vielzahl von Vereinen aus dem Landkreis.
Eine halbe Stunde vor Kundgebungsbeginn wurde in der Annaberger Bergkirche St. Marien, unmittelbar am Marktplatz, ein Friedensgebet für Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt abgehalten.
16.11.2017 in Kommunales
04.03.2016 in Kommunales
Der SPD-Ortsverein Aue-Bad Schlema-Schneeberg setzt gemeinsam mit dem Sehbehindertenverband und dem VdK ein Zeichen zum Erhalt der Erzgebirgsbahn.
27.10.2015 in Kommunales
Zur Unterbringung von Flüchtlingen muss der Landkreis als untere Unterbringungsbehörde Wohnraum anmieten. Im Hinblick auf die beabsichtigte Nutzung und das zur Verfügung stehende Budget handelt es sich um Wohnraum im unteren Preissegment.
Die Unterbringungsbehörde verknappt damit das Angebot auf dem Wohnungsmarkt in diesem Preissegment. Das ist der Wohnungsmarktbereich, für den Wohnkosten bei SGB-II-Empfängern vom Landkreis als Sozialhilfeträger übernommen werden. Wohnen sie teurer, verlangt das Jobcenter, dass sie sich eine günstigere Wohnung suchen, oder sie müssen die Differenz aus ihrer Regelleistung bezahlen.
Wir sehen hier einen Zielkonflikt zwischen zwei Ämtern der Abteilung 2 der Landkreisverwaltung. Leidtragende werden die SGB-II-Empfänger sein. Das kann zu Unmut bei den Betroffenen führen und einen negativen Einfluss auf die Integrationsbereitschaft der Bürger haben. Das kann nicht in unserem Interesse sein. Wir brauchen die Willkommensbereitschaft unserer Bürger, um die Integration der Flüchtlinge zu meistern.
Die SPD-Kreistagsfraktion wird auf ihrer Vorstandssitzung am Donnerstag, den 29. Oktober 2015, das Thema erörtern und weitere Schritte beraten.
27.07.2015 in Kommunales
Anlässlich des 85. Sterbetages von Carl Ernst Demmler würdigte der gleichnamige SPD-Ortsverein den Ehrenbürger der Stadt Geyer am 24. Juli mit einer Gedenktafel.
Lesen Sie die Würdigung des Sozialdemokraten und Arbeiterführers zur Einweihung der Gedenktafel an dessen Sterbehaus.
Adam-Ries-Str. 16
09456 Annaberg-Buchholz
03774 / 82 52 924
Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung
Adam-Ries-Str. 16
09456 Annaberg-Buchholz
https://www.spd-erzgebirge.de/kreistagsfraktion/
Thomas Lein (Vorsitzender):
Mitglied des Sächsischen Landtages
Vorstadt 12
08340 Schwarzenberg
03774/8252924
Schneeberger Str. 20
08280 Aue-Bad Schlema
03771/5956474
buero@simone-lang-spd.de
www.simone-lang-spd.de